fleetster expandiert nach Chile: eAuto-Carsharing bei Startup-Accelerator

  04 Juli 2017
fleetster expandiert nach Chile: eAuto-Carsharing bei Startup-Accelerator

Einmal quer um den Globus: fleetster’s Corporate Carsharing Software wird jetzt auch in Südamerika genutzt. Seit Ende 2016 verwaltet das chilenische Unternehmen Engie Factory seine wechselnden Elektro-Testfahrzeuge mit der Corporate Carsharing Software aus München.



Corporate Carsharing mit Elektrofahrzeugen bei Engie Factory

Es gibt vielfältige Gründe für Unternehmen ihren Mitarbeitern die Poolfahrzeuge als Corporate Carsharing zur Verfügung zu stellen. Hier ein paar Beispiele:

  • Optimierung der Fahrzeugauslastung
  • Nachhaltigkeit
  • Kostensenkung
  • Integration von Leasing-Rückläufern
  • Reduzierung des Verwaltungsaufwandes
  • Entlastung des Fuhrparkleiters


Engie Factory, ein chilenischer Startup-Accelerator, war auf der Suche nach einer Möglichkeit die elektrischen Testfahrzeuge den Mitarbeitern sinnvoll zur Verfügung zu stellen. Da Engie Factory, die sich auf Startups mit nachhaltigen Geschäftsmodellen fokussiert haben, als gutes Beispiel voran gehen möchte, war ihnen vor allem eine Funktion für Elektroautos wichtig. Im Optimalfall sollten die Fahrzeuge so verwaltet werden, dass kein Mitarbeiter Angst vor leeren Akkus haben muss.



Elektrofahrzeug lädt in Tiefgarage

Parkplatz der Engie Factory in Chile


Weltweit Plug and Play

“Wir waren selbst gespannt, ob alles funktioniert, denn dieser Kunden ist aus unserer Sicht maximal komplex: Schlüsselschrank um die Welt schicken, neue Sprache implementieren, Kundensupport in einer anderen Zeitzone und Elektroautos”, erklärt Tim Ruhoff, CEO von fleetster.

fleetster’s Software liegt in der Cloud, die Software musste also nicht vor Ort installiert werden. Die Übersetzung ins Spanische verlief problemlos, so musste lediglich die neue Sprache freigeschaltet werden - fleetster gibt es jetzt auch auf Spanisch! Der Schlüsselschrank wurde nach Chile geschickt, vor Ort ausgepackt und eingesteckt (LAN und Strom). Als der automatische Schlüsselschrank das erste Mal online war, hat er sich das letzte Update vom fleetster-Server geladen und war direkt einsatzbereit. Alles lief wie am Schnürchen!

Die südamerikanische Firma hat meistens zwischen 2 und 15 Elektrofahrzeuge zum Testen in der Garage stehen. Die Testfahrzeuge dürfen dann von den Mitarbeitern für geschätliche und private Zwecke genutzt werden. “Da die Fahrzeuge im Pool ständig wechseln, ist uns ein leicht bedienbares und flexibles System zur Verwaltung der Elektrofahrzeuge und deren Schlüssel besonders wichtig.”, so Pablo Casorzo, Fuhrparkleiter bei Engie Factory.



Testfahrzeugmanagement mit elektrischem Schlüsselschrank

Engie Factory hat sich für einen Schlüsselschrank entschieden. Gegenüber einem Schlüsselverwalter (Rezeption, Fuhrparkverwalter, Facility Manager, oder ähnliches) viele Vorteile:

  • Alle Fahrzeugschlüssel werden sicher im Schlüsselschrank verwahrt
  • Die Schlüssel sind rund um die Uhr für die Mitarbeiter (bei einer validen Buchung) verfügbar
  • Führerscheinkontrolle, Schadenmanagement, Fahrtenbuch etc. kann auch direkt am Schrank erfolgen

Beim Wechsel der Testfahrzeuge im Fahrzeugpool werden die Schüssel flexibel ausgetauscht. So kann Engie Factory alle Testfahrzeuge managen und immer den Überblick über sämtliche Schlüssel und Autos behalten.



Elektronischer Schlüsselschrank mit fleetster-Software in Chile

Schlüsselschrank im Büro der Engie Factory




“Innovativer wären natürlich die Carsharing-Kits von fleetster zur Schlüsselverwaltung gewesen”, so Rivas. Die Telematikboxen werden im Fahrzeug installiert und ermöglicht den Zugriff der Nutzer auf das Auto via Smartphone. Bei den Testfahrzeugen wäre der ständige Ein- und Ausbau der Telematik-Boxen jedoch ein zu hoher Aufwand. “Genau deshalb”, erklärt Tim Ruhoff, Geschäftsführer von fleetster, “haben wir bei fleetster verschiedene Möglichkeiten die Fahrzeugschlüssel zu verwalten. So kann jedes Unternehmen selbst wählen, welche Option am besten zu den eigenen Bedüfnissen passt.”



Warum Chile?

Komplexe Anwendungen, wie in diesem Fall der Schlüsselschrank für Elektrofahrzeuge in Chile, sind für das fleetster-Team wichtige Tests. Damit kann herausgefunden werden, wie skalierbar, international und wie robust die Prozesse und das Produkt sind.

Vor allem für die großen fleetster-Partner (Leasingunternehmen, Automobilhersteller, Carsharing-Anbieter), die Software im eigenen Design wiederum eigenen internationalen Kunden anbieten, sind genau diese Tests enorm wichtig. Damit in diesen Fällen keine Überraschungen auftreten, testet fleetster immer auch mit eigenen Kunden.

Das ist auch dringend nötig, denn bald fahren die ersten Fahrzeuge in den USA - hier aber nicht mit Schlüsselschrank, sondern eingebauten Carsharing-Kits.



Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier