NISSAN LEAF – DER KLASSENSTREBER

  07 Mai 2014
Der erste Eindruck, die erste Frontansicht des großen, weinrot lackierten Wagens? Man muss sagen, er ist ziemlich unauffällig, fast schon bieder. Doch im Inneren überzeugt der Nissan mit gut durchdachten Extras – und auch der Fahrspaß kommt nicht zu kurz. Das NGM-Team hat den Leaf jetzt exklusiv für Sie getestet. Wie immer werden so wertvolle Daten für unsere Software fleetster gesammelt. So kann fleetster schon heute gewährleisten, eMobility intelligent und effizient in den Fuhrpark von Unternehmen zu integrieren. Der Japaner überragt Elektrozwerge deutlich Stattlich wirkt die Größe, die mit 4,45 Meter andere Elektrofahrzeuge (z.B. den Karabag 500E) deutlich überragt. Dementsprechend viel Kopf- und Beinfreiheit bietet der Wagen, der mit bequemen Sitzen ausgestattet ist. Im Cockpit kann der Nissan dann mit einem futuristischen Armaturenbrett überzeugen. Die Japaner wollen den Kunden eine möglichst exakte Rückmeldung geben, was gerade passiert. Die hohe Anzah an Anzeigen und anderen Leuchten kann jedoch, gerade für eAuto-Neulinge, verwirrend wirken. Die innovative Gangschaltung, die eher einem Joystick ähnelt, gefiel unserem NGM-Testteam sehr gut. Die durchdachten eExtras überzeugen Die verbleibende Reichweite des vollwertigen eFahrzeugs lässt sich auf der Anzeige gut ablesen. Zudem passt sich die Reichweitenangabe dem aktuellen Fahrverhalten an – das mindert die Angst des Liegenbleibens. Die Akkus reichen für eine Strecke von ca. 130 km; für Stadtfahrten also völlig ausreichend. Diese Reichweite lässt sich durch Fahrten im Eco-Modus nochmals deutlich erhöhen, dann allerdings zu Lasten der Beschleunigung. Die Akkus liegen unter den Sitzen – das hat den Vorteil, dass ein mehr als geräumiger Laderaum (330l) bleibt. Besonders der Ladevorgang zeigt, dass das Fahrzeug wirklich durchdacht und ausgereift ist. So lässt sich jederzeit der aktuelle Ladestand des Fahrzeugs via App vom eigenen Smartphone aus einsehen und ein spezielles Multi-Media-System kann die Ladezeit der Akkus exakt steuern. Ein Anwendungsbeispiel: Das Fahrzeug lässt sich problemlos auch mit günstigerem Nachtstrom „betanken“. Einziges Manko im Fahrzeug-Inneren: Die Rundumsicht ist während der Fahrt etwas eingeschränkt. Eine nach hinten filmende Heckkamera schafft hier Abhilfe. Japanische Schwebetechniken Das Fahrgefühl im Nissan Leaf ist ausgesprochen gut. Eine gute Federung und keinerlei Motorengeräusche lassen das NGM-Team förmlich durch die Landschaft schweben. Auch die Kurvenlage lässt aufgrund des tiefen Schwerpunks kaum zu wünschen übrig. Die Beschleunigung des geräumigen Nissans macht sogar richtig Spaß – und zwar auch, wenn man sich außerhalb von Ortschaften bewegt. Mit 109 PS kann eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreicht werden. Fazit Der Nissan Leaf ist ein prima abgestimmtes eFahrzeug, das vor allem durch seine durchdachten Extras besticht. Ob die App für das Smartphone, ein spezielles Multimediasystem oder der Eco-Modus – mit dem Nissan Leaf ist die Angst des Liegenbleibens wie weggefegt. Fahrvergnügen ist mit dem geräumigem eAuto garantiert, dafür sorgen die schnelle Beschleunigung, eine ausgeglichene Kurvenlage und die fabelhafte Dämpfung. Ein Fahrzeug – das Lust macht – Lust auf mehr eMobility.