OPEL AMPERA – WER HAT ANGST VOR LEEREN AKKUS…?

  14 März 2014
Der Grund, warum die meisten Menschen in Deutschland Bedenken haben, auf ein eFahrzeug umzusatteln? Es ist der Gedanke, mit leeren Akkus liegen zu bleiben. Dass diese Bedenken für Stadtmenschen und Pendler oftmals völlig grundlos sind, wird dabei fast zur Nebensache gemacht. Opel schickt nun den Ampera ins Rennen, für die Zukunft der Automobilindustrie. Dieser soll dank „Range Extender“ vor allem Sicherheit und Zuverlässigkeit vermitteln. Das NGM-Team hat den Opelaner jetzt exklusiv für Sie getestet. Wie immer werden so wertvolle Daten für unsere Software fleetster gesammelt. So kann fleetster schon heute gewährleisten, eMobility intelligent und effizient in den Fuhrpark von Unternehmen zu integrieren. Mit einem Generator gegen die Liegenbleib-Hysterie Die Idee ist folgende: Der Ampera fährt 60-80 km rein elektrisch; eine Strecke, die für den täglichen Mobilitäts-Bedarf eines Menschen oftmals genügt. Will man dennoch weiterfahren und sind die Akkus leer, dann springt ein Generator an, der den Elektromotor mit Strom versorgt. Damit gilt der Wagen nicht als reines Elektro-Fahrzeug sondern als sogenannter „Plug-In-Hybrid“. Der Wechsel vom Elektro- zum Benzinantrieb ist im Wagen selbst kaum spürbar. Die Anzeige der elektrischen Restreichweite passt sich im Ampera nicht so präzise an den aktuellen Fahrstil an, wie das bei den anderen, von uns getesteten eFahrzeugen der Fall war. Der Benzinverbrauch – sind die Akkus einmal leer gefahren – liegt bei rund sieben Litern. Mit aufgeladenen Batterien und vollem Tank kommt man insgesamt rund 540 Kilometer weit. Hochwertige Ausstattung und hoher Informationsgehalt Was hat der Ampera sonst noch zu bieten? Die hochwertige Ausstattung des Fahrzeugs lässt kaum Wünsche offen – Ledersitze, Sitzheizung, Klimatisierungsautomatik und verschiedene Fahrmodi. Die Displays im Wageninneren sind anfangs etwas unübersichtlich – nach kurzer Zeit gewöhnt man sich aber an die Informationsflut. Eine Besonderheit des Opel Ampera ist die Fußgängerhupe. Diese ist um einiges leiser als die herkömmliche Hupe und macht Fußgänger und Fahrradfahrer auf das „geräuschlose“ Fahrzeug aufmerksam – ein durchaus sinnvolles Extra. Tadelloses Fahrvergnügen Das Fahrverhalten ist durchweg tadellos. Der Opel Ampera liegt gut in der Kurve und beschleunigt schnell – bisweilen kommt sogar so etwas wie „Sportwagen-Feeling“ auf. In Zahlen übersetzt bedeutet dies: 111 kW, 150 PS und ein Drehmoment von 370 Nm. Damit kann Opel den Konkurrenten Tojota Prius, der ebenfalls ein „Plug-In-Hybrid“ ist, deutlich distanzieren. Dem Fahrspaß sind beim Ampera bis 100 km/h kaum Grenzen gesetzt. Über dieser Grenze hinaus verliert der Wagen aber zunehmend an Dynamik, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Fazit Der Opel Ampera ist ein vollkommen alltagstaugliches Elektroauto – auch wenn es kein „reinrassiger“ Vertreter seiner Gattung ist. Er ist erstaunlich agil, federt komfortabel und lenkt präzise. Die hochwertige Ausstattung sorgt für gute Stimmung im Cockpit. Und mit dem Range Extender wird man angstfrei an sein Ziel kommen. Der Opel Ampera – ein Elektroauto für Beginner, ein Übergangsmodell für eine Mobilitätswende, die in Deutschland gerade beginnt. Wir vom NGM-Team sind bereit!