Tesla Model S – ein Elektrofahrzeug der Extraklasse

  09 Juli 2014
DAS ist ein Elektroauto! In Amerika bereits erschienen, in Europa soll es im Frühjahr 2013 soweit sein: Das Model S von Tesla. Und man muss festhalten: Nach dem Tesla Roadster ist es der nächste Paukenschlag, den die Amerikaner auf dem Feld der Elektromobilität setzen. Das NGM-Team hat die Business-Limousine jetzt exklusiv für Sie getestet. Wie immer werden so wertvolle Daten für unsere Software fleetster gesammelt. So kann fleetster schon heute gewährleisten, eMobility intelligent und effizient in den Fuhrpark von Unternehmen zu integrieren. Das Cockpit – Und Steve Jobs lächelt von der iCloud Schon der erste Kontakt mit dem unbekannten Fahrobjekt macht klar, wo die Reise hingeht: Kommt man mit dem Fahrzeugschlüssel auch nur in die Nähe der versenkten Türgriffe, gleiten diese lautlos aus ihren Halterungen. Das ultramoderne Konzept des Wagens setzt sich auch im Cockpit nahtlos fort – und lässt unser Team wahrlich erstaunen. Statt einer Mittelkonsole thront ein 17-Zoll-Monitor im Zentrum der Limousine. Knöpfe, Schalter oder Zündschloss sucht man im Tesla S vergebens – nur der Blinkhebel ist geblieben. Alles andere wird über den riesigen Touchscreen geregelt. Egal ob man bei Google-Maps Verkehrsdaten online überprüfen will, die Empfindlichkeit der Lenkung verstellen oder „nur“ das Dach öffnen will. Das gesamte Auto mit dem kleinen Finger zu steuern macht ziemlichen Spaß. Einziger Kritikpunkt: Wegen eines angezeigten Sim-Fehlers, hatten wir keinen Internetzugriff – das ist schade. Über dem Lenkrad findet der Fahrer ein weiteres hoch auflösendes Farbdisplay mit Digitaltachometer. Der Innenraum ist schön verarbeitet und von einer eleganten Schlichtheit geprägt. Für unseren eAuto-Experten Tim Ruhoff will das Gefühl, sich in einem „iPhone auf vier Rädern“ zu befinden, nicht verschwinden – was an dieser Stelle als Kompliment zu verstehen ist. Auch die Soundanlage ist richtig gut. Was allerdings passiert, wenn der alles beherrschende Monitor mal ausfällt? Naja, wir wollen ja nicht den Teufel auf den Touchscreen wischen – und vertrauen auf das wahrlich futuristische Designkonzept das Tesla uns mit dem Model S anbietet. Vorrausschauende Planung zahlt sich aus Das Model S ist von Anfang an als Elektroauto geplant worden. Eine Tatsache, die sich schnell positiv bemerkbar macht und ihm einen enormen Vorsprung vor umfunktionierten Elektroautos anderer Hersteller verschafft. So sind die Batterien im Unterboden der Alukarosserie untergebracht. Aufgrund des niedrigen Schwerpunktes und der ausgewogenen Gewichtsverteilung zeigt sich das Fahrverhalten sensationell. 416 PS, 600 Nm und in 4,6 Sekunden auf 100 Sachen: Das sind Werte, die sich sogar mit denen eines BMW M5 messen lassen. Dementsprechend groß ist der Fahrspaß und der Wagen reagiert auf jede Gasbetätigung sehr dynamisch. Aber auch zum stilvollen dahingeleiten eignet sich der Wagen vorzüglich. Hinzu kommt, dass die im Unterboden verstauten Batterien enorme Platzvorteile bieten. Hinten, vorne, aber auch im Auto selbst ist jede Menge Platz vorhanden. Tesla ermöglicht seinen Kunden einen präzisen Überblick zu Reichweite und Verbrauch. Um die Akkus voll aufzuladen, benötigt man 40 Minuten an einer Starkstromleitung, an einer Haushaltssteckdose rund sieben Stunden. Der Ladevorgang klappt sehr einfach und wird durch Lichtsignale kommuniziert. Die Akkus des Model S werden in drei Leistungsstufen angeboten und sollen bis zu 500 Kilometer halten. Mit diesen Reichweiten könnten sich Ressentiments gegenüber Autos mit Elektro-Antrieb endgültig in Luft auflösen – natürlich auf höchst umweltschonende Art und Weise. Ein neues Zeitalter der eMobility? Der NGM eAuto-Test hat gezeigt: Mit dem Tesla Model S könnte tatsächlich eine neue Ära anbrechen. Denn die vollwertige Business-Limousine setzt in mehrfacher Hinsicht starke Akzente. Der einfach zu startende Wagen punktet mit elegantem Design, einer sehr modernen Inneneinrichtung und bietet Komfort in vielen Lebenslagen, besonders was den Laderaum betrifft. Der Fahrspaß ist gigantisch und hält hunderte Kilometer an – ohne nachzuladen. Und auch der angepeilte Preis, ab 75.000 Euro aufwärts, sollte kein Hindernis auf dem Weg in die deutschen Chefetagen sein. Tesla wird so auch den Weg für andere Modelle und die eMobility insgesamt ebnen – wir von NGM sind bereit.